Moritz Ege

Moritz Ege: Schwarz werden – „Afroamerikanophilie“ in den 1960er und 1970er Jahren
Vortrag am Mittwoch, den 11.07.2007, 13:30 – 15:00, Uni Bremen, SFG 3070

Moritz Ege, Kulturwissenschaftler am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität, Berlin, hat in einer kulturhistorischen Studie Erscheinungsformen der Bezugnahme auf afroamerikanische Kultur untersucht, wie sie die Gegen- und Popkultur der 60er und 70er Jahre in Deutschland kennzeichneten. Die Gegenstände der Bezugnahme reichten von Soul-Musik über sexuelle Fragen bis hin zu radikalen Formen der Black Power-Bewegung (Black Panther). In seinem Vortrag stellt er die Untersuchungsergebnisse vor und erläutert seine Schlussfolgerungen über die „Subjektivität und Identifikation um 1968“.

Eine Veranstaltung des Wissenschaftsschwerpunkts Dynamik und Komplexität von Kulturen in Kooperation mit bik und INPUTS.

jochen, zuletzt bearbeitet am 3. März 2009 um 10:29

ANT

In der Akteur-Netzwerk-Theorie ist Gesellschaft, ich würde sagen: Kultur, durch “unsere zerbrechliche Menschlichkeit” gekennzeichnet. Hiermit beschäftigt sich aktuell mein Seminar an der Uni Bremen.
Hier die Arbeitsmaterialien zur Sitzung am 28.06.2007 - zum Nachgucken.
Und hier mein Vortrag ANT in zehn Minuten von der Projektpräsentation “techartefact” am 05.07.2007.

jochen, zuletzt bearbeitet am 6. Juli 2007 um 09:19

Fußballbilder

Mein Vergleich der Tätigkeit des Kulturforschens mit der des Fußballtrainers (in einer vorausgegangenen Version des Textes auf der Startseite) hat sich bei schnellem Schreiben so ergeben. Etwas daran nervt aber. Ich vermute, es ist der Fußballvergleich an sich. Der Vergleich. Die Gefangennahme von etwas in einem Fußballbild. Warum nervt das? Wegen des Machismo derjenigen, die in der Regel solche Vergleiche anstellen? Oder ist es die gesellschaftliche Macht, die gesellschaftliche Omnipotenz des Fußballs, die alles andere eben nicht erläutert, sondern erdrückt (ablenkt)?Fußball selbst nervt nicht. Fußball selbst ist aufregend. Auf dem Platz und drumrum. Wie vermutlich viele Werder-Fans bin ich heute erleichtert, dass Klose nicht länger für Werder spielt. Und vor allem bin ich damit zufrieden, wie vernünftig sich Klaus Alloffs und Thomas Schaaf bei diesem Anlaß wieder einmal geäußert haben.(Dieser Blog-Beitrag bildet den Bestandteil einer Diskussion mit mir selbst, in der es darum geht, wie eine sinnvolle Fußballkulturforschung aussehen könnte. Stadium: schwimmen und sich gehen lassen.)

jochen, zuletzt bearbeitet am 11. Februar 2008 um 18:05

Blog-Beginn

Die Untersuchungsgegenstände und Fragestellungen der Geisteswissenschaften liegen oft weit vom Alltag entfernt. Mit Studien an der zeitgenössischen Kultur verhält sich das anders. Dazu kann man etwas sagen. Aus diesem Grund ist diese Homepage nicht (nur) statisch, sondern auch ein Blog.

jochen, zuletzt bearbeitet am 28. Juni 2007 um 13:53
www.jochenbonz.de