Babbelogik

München, im Juli. Bei Optimal, dem Plattenladen im Glockenbachviertel, habe ich bereits zum wiederholten Male ein interessantes Buch entdeckt. Damals ein Natur-Buch von Salzinger. Jetzt Babbelogik von Wolfgang Scherer. Ein deleuzianisch-lacanistisches Buch rund um Patti Smith. Veröffentlicht bei Stroemfeld/Roter Stern 1983. Offensichtlich ist Scherer ein Schüler von Friedrich Kittler; man liest es sofort. Meine Frage: WER ist Scherer? Was tut er? (Und warum hat mir bisher niemand von der Existenz dieses beeindruckenden Buches erzählt?)

jochen, zuletzt bearbeitet am 13. Juli 2008 um 13:57

1 Kommentar »

  1. Antwort, erhalten auf eine email. Absender: von mir nicht genannt werdender (habe ihn nicht gefragt) Medientheoretiker/Radiokenner.

    Lieber Jochen,

    Babbelogik ist wirklich einzigartig, wie übrigens die anderen Bücher Scherers auch. Er hatte damals schon vier Kinder (oder so) und konnte sich auf die Spielerchen der universitären Kittlerhorde nicht einlassen. Er ist (schon lange) Redakteur für Neue Musik im SWR Studio Freiburg.

    Warum sein Zeug nicht gelesen und diskutiert wird? Den Popdiskurs den Sie meinen der war so dürftig, dass ja immer schon DiDi herausstach. Der hat Scherer bestimmt mal gelesen und dann schnell verschwiegen.

    XXX

    Comment von jochen — 15. Juli 2008 @ 10:55

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