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	<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:08:26 +0000</pubDate>
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		<title>Fußballfans Fankultur Düsseldorf Relegationsspiel Platzsturm</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit am Dienstagabend, 15.5., kurz vor Schluss des Relegationsspiels zur 1. Bundesliga (Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC Berlin) Fans auf das Spielfeld rannten, und zwar so viele Menschen und in solch einer Geschwindigkeit und mit solch einem Überschwang, solch offensichtlicher Kraft, dass auch ich (dem das Militärische so fern ist wie sonstwas) formulieren muss: sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit am Dienstagabend, 15.5., kurz vor Schluss des Relegationsspiels zur 1. Bundesliga (Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC Berlin) Fans auf das Spielfeld rannten, und zwar so viele Menschen und in solch einer Geschwindigkeit und mit solch einem Überschwang, solch offensichtlicher Kraft, dass auch ich (dem das Militärische so fern ist wie sonstwas) formulieren muss: sie <em>stürmten</em> den Rasen - seitdem das passiert ist, ist in einem fort zu hören, wie schockierend dieses Ereignis sei. Der Reporter brachte dies umgehend zum Ausdruck; später der ehemalige Fußballprofi Mehmet Scholl, der heute unter anderem als sympathischer Experte im Fernsehen figuriert; auch in die Bilder der vom Platz &#8216;flüchtenden&#8217; Fußballspieler war der Schock eingeschrieben.</p>
<p>Diese Schockiertheit ist seitdem in den vergangenen Tagen vielfach und in unterschiedlicher Form artikuliert worden, so etwa in einem ARD-Brennpunkt nach der Tagesschau am 16.. Es wird davon gesprochen, es müsse dringend etwas geschehen, weil sich solche Vorkommnisse häuften. Es werden Differenzierungen versucht, zwischen &#8216;bösen&#8217; Fußballfans, die Böller und Bengalos zünden auf der einen und &#8216;unbedarften&#8217; Fußballfans auf der anderen Seite, die kopflos (Mehmet Scholl: &#8216;Grütze im Hirn&#8217;) Ungehörige Dinge tun. Verschiedene Perspektiven werden erkennbar: Der im Brennpunkt interviewte Vertreter des DFB / der DFL behandelt die Vorkommnisse als juristischen Sachverhalt (&#8217;Betreten des Platzes verboten&#8217;) und droht den Fans damit, die in deutschen Stadien den Fans gewährten &#8220;Privilegien&#8221; (Stehplätze, Rückbau der Zäune&#8230;), ähm&#8230; abzuschaffen. Bei Scholl u.a. kommt zum Ausdruck, dass das Stürmen des Platzes ihrem Begriff vom Fußball als Sport zuwider läuft. Man tut das nicht, weil es das Spiel stört, weil es die Heiligkeit des Spiels stört; weil es die Unantastbarkeit der sportlichen Heroen antastet - solche Vorstellungen kommen mir dazu in den Sinn.</p>
<p>Aus der Sicht von mir als einem Fan Studies betreibenden Kulturwissenschaftler ist diese Schockiertheit erstaunlich. Es fällt mir schwer <em>sie</em> zu verstehen. Denn was wäre der Fußball ohne seine Fans? Gar nichts. Oder zumindest: Er wäre ganz bestimmt nicht dieses erstaunliche, tolle, vielfältige gesellschaftliche Ereignis, das zweifellos im Zentrum unserer zeitgenössischen Alltagskultur steht (neben ein paar anderen Dingen). Begeisterung für den Fußball ist aber keine leere Formel. Fansein heißt, dass einem etwas ein Genießen ermöglicht und man sich dieses Etwas angeeignet hat. Für Fans ist das Objekt ihres Fansein deshalb nichts außerhalb ihres Selbst, sondern es bildet einen wesentlichen Teil von diesem. Genau das sagt der Begriff der Identifikation, wie ich ihn verstehe: Nicht ein souveränes Subjekt sucht sich eine Objekt, mit dem es sich identifiziert, sondern das Subjekt <em>ist</em> identifiziert. Das heißt auch: seine Subjektivität ist spezifischer Art je nachdem, <em>womit</em> es identifiziert ist.</p>
<p>Man selbst gewinnt, verliert, steigt ab oder auf. Es gibt Vieles, was man tut, wenn es um einen selbst geht.</p>
<p>Maßnahmen gegen Vorfälle wie am Dienstagabend einzuleiten, ist dementsprechend eine komplexe Angelegenheit. Vor allem dann, wenn diese Maßnahmen auch wirklich produktiv (und nicht nur teuer, technokratisch, repressiv etc.) sein sollen, also sinnvoll mit der Realität korrespondieren.</p>
<p>Ich bin sehr gespannt, wie die Diskussion weiter verläuft - und plädiere wieder einmal: für mehr Fankultur-Forschung.</p>
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		<title>Seitenspiel 2</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 19:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Jetzt ist sie draußen, die zweite Ausgabe des Seitenspiels, Zeitschrift der Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft in Potsdam. Mit großem Bonz-Interview und Vielem mehr. (Danke nochmals, besonders an Lea Becker!)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist sie draußen, die <a href="http://emw.fh-potsdam.de/downloads/seitenspiel_vol2_web.pdf">zweite Ausgabe des Seitenspiels</a>, Zeitschrift der Studierenden der <em>Europäischen Medienwissenschaft</em> in Potsdam. Mit großem Bonz-Interview und Vielem mehr. (Danke nochmals, besonders an Lea Becker!)</p>
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		<title>Sound in Media Culture an der Leuphana</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 19:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier das komplette Workshop-Programm, mit Julian Henriques, Steve Goodman, Mark Butler etc., und mein Vortragsmanuskript und Prezi.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier das komplette <a href="http://www.jochenbonz.de/wp-content/programm_-ws_laneburg_simc_final.pdf">Workshop-Programm</a>, mit Julian Henriques, Steve Goodman, Mark Butler etc., und <a href="http://www.jochenbonz.de/wp-content/bonz_autotune_lueneburg-mai-2012.pdf">mein Vortragsmanuskript</a> und <a href="http://www.jochenbonz.de/wp-content/auto-tune-lueneburg-prezi.pdf">Prezi</a>.</p>
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		<title>Sound-Tagung, Lüneburg</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am Freitag den 11. Mai findet an der Leuphana Universität Lüneburg eine Tagung zum Zusammenhang von Technologien bzw. technologischer Entwicklung und der Rezeption von Klängen statt. Die Tagung ist veranstaltet vom DFG-Netzwerk Sound in Media Culture. Teilnehmende sind u.a. Steve Goodman. Hier mehr.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag den 11. Mai findet an der Leuphana Universität Lüneburg eine Tagung zum Zusammenhang von Technologien bzw. technologischer Entwicklung und der Rezeption von Klängen statt. Die Tagung ist veranstaltet vom DFG-Netzwerk<em> Sound in Media Culture</em>. Teilnehmende sind u.a. Steve Goodman. <a href="http://www.soundmediaculture.net/?p=890">Hier mehr.</a></p>
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		<title>Fußballfankultur über Klänge zu erforschen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 06:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jochen</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8230; war das Thema eines gestern von mir gehaltenen Vortrages am Institut für Musikwissenschaft der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sven Weingärtner hat für Radio Bremen vorab mit mir geredet und daraus ist ein kurzer Radiobeitrag enstanden, der sich hier anhören lässt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; war das Thema eines gestern von mir gehaltenen Vortrages am Institut für Musikwissenschaft der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sven Weingärtner hat für Radio Bremen vorab mit mir geredet und daraus ist ein kurzer Radiobeitrag enstanden, <a href="http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=068060">der sich hier anhören lässt</a>.</p>
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		<title>Gespräch im Seitenspiel</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 16:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jochen</dc:creator>
		
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Ein   ausführliches Gespräch, das die De:Bug-Autorin Lea Becker mit mir über   meine Perspektive auf die Popkultur, über Fußballfans, das  ethnografische Arbeiten, Thomas Meineckes Interesse an Lacan im   Pelzmantel, das von mir vertretene mediale Verständnis von Kultur und  die Studie Das Kulturelle geführt hat, ist jetzt im Seitenspiel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jochenbonz.de/wp-content/seiten-aus-seitenspiel_vol2-2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1519" title="seiten-aus-seitenspiel_vol2-2" src="http://www.jochenbonz.de/wp-content/seiten-aus-seitenspiel_vol2-2-300x212.jpg" alt="seiten-aus-seitenspiel_vol2-2" width="300" height="212" /></a></p>
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<p style="text-align: left;">Ein   ausführliches Gespräch, das die De:Bug-Autorin Lea Becker mit mir über   meine Perspektive auf die Popkultur, über Fußballfans, das  ethnografische Arbeiten, Thomas Meineckes Interesse an Lacan im   Pelzmantel, das von mir vertretene mediale Verständnis von Kultur und  die Studie <em>Das Kulturelle</em> geführt hat, ist jetzt im <em>Seitenspiel</em>, dem Magazin der Studierenden des Studiengangs <em>Europäische Medienwissenschaft</em> an der Fachhochschule und der Universität Potsdam veröffentlicht. (Schon das Gespräch zu führen, hatte Spass gemacht!)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.jochenbonz.de/wp-content/seitenspiel-2_bonz.pdf">Hier das Gespräch als pdf.</a><a href="../wp-content/seitenspiel-2_bonz.pdf"><br />
</a></p>
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		<title>Rezension Hamburger Schule</title>
		<link>http://www.jochenbonz.de/2012/04/13/rezension-hamburger-schule/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 13:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jochen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch eine Rezension.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.leere-versprechungen.blogspot.de/2012/01/lass-uns-uber-die-hamburger-schule.html">Noch eine Rezension.</a></p>
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		<title>Lautheit</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 09:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[- Eine Ringvorlesung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Sommersemster 2012.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- <a href="http://www.jochenbonz.de/wp-content/poster-ringvorlesung-ii-01.pdf">Eine Ringvorlesung an der <em>Carl von Ossietzky Universität</em> Oldenburg</a> im Sommersemster 2012.</p>
<p><a href="http://www.jochenbonz.de/wp-content/poster-ringvorlesung-ii-01.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1523" title="poster-ringvorlesung-ii-01" src="http://www.jochenbonz.de/wp-content/poster-ringvorlesung-ii-01-212x300.jpg" alt="poster-ringvorlesung-ii-01" width="212" height="300" /></a></p>
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		<title>Tagungsbericht Pop Wissen Transfer</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 10:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[jetzt online auf der Homepage der Zeitschrift Samples des ASPM.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>jetzt <a href="http://aspm.ni.lo-net2.de/samples/">online auf der Homepage der Zeitschrift <em>Samples</em> des ASPM.</a></p>
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		<title>Arthur Russell</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 07:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jochen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die musikalische Arthur-Russell-Forschung geht weiter, wie das bereits 2011 erschienene Debütalbum der Gruppe Arthur&#8217;s Landing zeigt (Strut). Die Band setzt sich aus ehemaligen MitmusikerInnen Russells zusammen, wie Joyce Bowden, Ernie Brooks, Peter Zummo, Mustafa Ahmed, Steven Hall, Elodie Lauten&#8230;, und interpretiert Russell-Kompositionen und -Fragmente. Herausgearbeitet und betont werden in diesen geschichteten Groove-Gestalten nicht das Erruptive, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die musikalische Arthur-Russell-Forschung geht weiter, wie das bereits 2011 erschienene Debütalbum der Gruppe <em>Arthur&#8217;s Landing</em> zeigt (Strut). Die Band setzt sich aus ehemaligen MitmusikerInnen Russells zusammen, wie Joyce Bowden, Ernie Brooks, Peter Zummo, Mustafa Ahmed, Steven Hall, Elodie Lauten&#8230;, und interpretiert Russell-Kompositionen und -Fragmente. Herausgearbeitet und betont werden in diesen geschichteten Groove-Gestalten nicht das Erruptive, nicht die Brüche in Russells Tracks, sondern das Moment der Kontinuität, des Flows, der Verzauberung. Das ist nicht nur sehr angenehm, sondern eröffnet wirklich auch eine Perspektive auf Russells Werk, die bislang nicht vorhanden war. Dass sich hier alte Freunde versammeln, KünstlerInnen aus dem New York der 70er und 80er Jahre, das Freundschaftliche, das das hat - ist nochmal etwas anderes, das mir ebenfalls sehr gut gefällt.</p>
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