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Zwei ethnografische Supervisionsgruppen in Bremen nehmen zum Jahreswechsel neue Teilnehmer*innen auf

Nach dem Modell der ethnopsychoanalytischen Deutungswerkstatt sowie mit dem gruppenanalytischen Ansatz von S.H. Foulkes arbeitet die Supervisisionsgruppe in einer lebendigen Atmosphäre daran, Feldforschungsmaterialien (Notizen, Feldtagebucheinträge, Interviewtranskripte, notes-on-notes etc.) in ihrem latenten Gehalt zu entfalten und dabei insbesondere interaktionelle Aspekte des Forschungsprozesses deutlich hervortreten zu lassen.

Dies dient folgenden Zwecken:

  • die feldforschende Person wird darin unterstützt, ihr Datenmaterial umfassend auszuwerten;
  • das ethnografische Feldforschen wird in seinem prozessualen Charakter erfahrbar;
  • es eröffnen sich Zugänge zu sperrigen Aspekten der Feldforschung;
  • emotionale Feldforschungserfahrungen können in der Gruppe geteilt, belastende Erfahrungen bearbeitet werden;
  • der Einsatz des Selbst, der mit dem ethnografischen Feldforschen einhergeht, findet Anerkennung und Wertschätzung;
  • Triangulationsmöglichkeiten werden deutlich; etc.

Die derzeitigen Teilnehmer*innen kommen aus der Europäischen Ethnologie/Kulturanthropologie, der Pädagogik, Psychologie und weiteren sozialwissenschaftlichen Fächern und bewegen sich auf unterschiedlichen Qualifikationsniveaus, vom Masterstudium bis zur Habilitation.

Zeiten: beide Gruppen treffen sich im Laufe des Jahres zweimonatlich an insgesamt sechs Terminen. Die Sitzungsdauer beträgt jeweils vier Stunden. In dieser Zeit werden zwei Feldmaterialien besprochen. Die Gruppen arbeiten nachmittags von 13:00 bis 17:00 Uhr; eine Gruppe freitags, die andere Gruppe samstags.
Ort ist ein universitätsunabhängiger Gruppenarbeitsraum in der Bremer Neustadt.

Die Teilnahme wird für die Dauer eines Jahres vereinbart; die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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NEUE ethnografische Supervisionsgruppe in München

2019 beginnt in München eine neue ethnografische Supervisionsgruppe. Sie trifft sich zwischen Januar und Juli an vier Terminen montagnachmittags zu jeweils fünfstündigen Sitzungen. Eine Ausweitung der Gruppenarbeit über das 1. Halbjahr 2019 hinaus ist möglich.
Die gruppenanalytisch geleitete Gruppe dient dazu, Feldforschungserfahrungen zu entfalten und subjektive Verwicklungen der Forschenden der Reflexion zugänglich zu machen. Ihr Material bilden schriftlich eingebrachte Notizen, Feldtagebucheinträge, Interviewtranskriptionen etc. und mündliche Erfahrungsberichte. Mit diesen arbeitet die Gruppe in Form einer frei-fließenden Kommunikation, in deren Zentrum die assoziativen Einfälle und emotionalen Reaktionen der Teilnehmer*innen stehen. Pro Sitzung ist Zeit für die Bearbeitung von drei Beiträgen.

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Für nähere Informationen: jochen.bonz(at)gmail.com.
Anmeldungen sind bis zum 01.12.2018 möglich.

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jochen, zuletzt bearbeitet am 11. November 2018 um 10:55

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